Kindergarten Experiment "was schwimmt, was schwimmt nicht" - Ratschläge, Tipps, sonstiges. :)

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Frage:

Hallo liebe User. in 2 wochen habe ich innerhalb meines studiums eine prüfung im kindergarten. dort machte ich seit 6 wochen ein praktikumt. das thema für meine prüfung ist "was schwimmt, was schwimmt nicht". die kinder sollen verschiedene gegenstände in ein wasserbecken legen und schauen ob der gegenstandt schwimmt oder untergeht. die kinder sind im alter von 3 und 4 jahren, ein kind hat eine behinderung und ist 5 jahre, also ziehmlich jung. bisher haben wir schon viel zum thema wasser gemacht und alle waren immer mitgebeisterung dabei.

 

kann mir jemand tipps zu diesem experiment geben oder kann mir jemand ideen mitteilen wie man solch ein angebot aufbauen kann ?

 

Herzlichen dank im vorraus ! :)

 

PS : ich kann wirklich jeden tipp und jede noch so kleine erfahrung gebrauchen ! :)


Was nicht schwimmt, geht unter Dass Dinge auf dem Wasser schwimmen, ist für Kinder ein Phänomen. Die Badeente taucht wieder auf, wenn man sie unter Wasser drückt, eine leere Flasche Badeschaum schwimmt auf dem Wasser, während eine volle untergeht. Vorbereitung

Lassen Sie die Kinder ordentlich plantschen. Denn sie sollen testen, was schwimmt und was untergeht. Und das mit gewöhnlichen und ungewöhnlichen Gegenständen: Flummi, volles und leeres Marmeladenglas, Murmel, Tischtennisball, Zahnbürste, usw.


Der Versuch beginnt

Schneiden sie von einem Getränkekarton den Boden ab. Jetzt haben sie zwei Getränkekartons, die von der Seite betrachtet gleich aussehen. Die Kartons müssen beide oben offen sein (Verschluss abschrauben).


So geht es weiter

Setzen sie sich mit den Kindern um den Eimer. Nehmen sie den bodenlosen Getränkekarton und halten sie ihn knapp über den Eimer. Die Kinder brauchen nicht sofort zu sehen, dass er keinen Boden hat. Fragen Sie, was passiert, wenn Sie ihn ins Wasser tun. Schieben Sie ihn langsam senkrecht ins Wasser. Lassen Sie die Kinder dabei in den Karton schauen.


Und das passiert

Der Getränkekarton versinkt im Wasser, er taucht unter. Warum? Weil Wasser hinein kommt. Das sollen die Kinder sehen.

Nehmen Sie den zweiten, gleich aussehenden Getränkekarton mit Boden. Halten Sie ihn über das Wasser. Was geschieht, wenn Sie ihn ins Wasser stecken?


Das geschieht jetzt

Der zweite Getränkekarton weigert sich, ins Wasser zu gehen. Er will partout nicht sinken. Warum? Weil er unten zu ist. Na und? Er drückt das Wasser beiseite. Aha! Wasserverdrängung! Was macht das Wasser? Es drückt zurück. Lassen Sie die Kinder den Karton drücken, damit sie merken, wie stark und kräftig das Wasser ist. Dass große Kraft nötig ist, um den Karton ins Wasser zu drücken, weil das Wasser stark dagegen drückt. Es will den Getränkekarton nicht haben.


Der Hintergrund

Der bodenlose Getränkekarton lässt Wasser hinein, der mit Boden schubst es zur Seite. Weil das Wasser aber nicht Platz machen möchte, schubst es zurück und drückt dabei den Karton nach oben.

Ein und derselbe Gegenstand verhält sich verschieden im Wasser. Für die Schwimmfähigkeit eines Gegenstands ist nicht nur seine Masse und damit sein Gewicht, sondern immer auch seine Form und damit seine Wasserverdrängung wichtig. Beide Kartons sind fast gleich schwer, der Karton mit Boden schwimmt jedoch, weil er viel mehr Wasser verdrängt.


Deshalb ist es interessant
  • Wenn man ins Wasser taucht, drückt man dabei Wasser zur Seite. Das verdrängte Wasser drückt aber zurück.
  • Je mehr Wasser ein Gegenstand verdrängt, also zur Seite schubst, desto eher schwimmt er.
  • Große Schiffe sind aus Eisen und deshalb sehr schwer. Weil sie durch ihre Größe aber sehr, sehr viel Wasser verdrängen, schwimmen sie trotzdem auf dem Wasser.

Für den Hinterkopf

Eigentlich ist es mit dem Auftrieb und dem Schwimmen ganz einfach: Man kann ja den Gegenstand und das von ihm verdrängte Wasser in einem Überlaufexperiment wiegen und wird Erstaunliches feststellen: Jeder schwimmende Gegenstand taucht genau so tief ins Wasser ein, bis die Masse des verdrängten Wassers seiner eigenen Masse entspricht. Der Rest des Gegenstands liegt dann über der Wasseroberfläche und verdrängt kein weiteres Wasser. In diesem Zustand sind die nach unten drückende Gewichtskraft und die nach oben drückende Auftriebskraft gleich groß – der Gegenstand schwimmt.

Das hat der griechische Gelehrte Archimedes vor über 2.000 Jahren mit vielen Experimenten herausgefunden. Man spricht in diesem Fall auch vom „statischen Auftrieb“.
Wir Menschen schwimmen für gewöhnlich, weil wir den so genannten „dynamischen Auftrieb“ benutzen. Er funktioniert nur wenn und so lange wir uns bewegen, also unsere
Schwimmbewegungen machen. Hören wir auf, zu schwimmen, gehen wir unter.


Tipp

Starten Sie einen Wettbewerb: Lassen Sie die Kinder aus Knetgummi ein halbkugelförmiges Schiffchen bauen. Dann werden Gewichte (z. B. Murmeln oder Klötzchen) hineingelegt. Wer kann sein Schiff am schwersten beladen?

http://www.haus-der-kleinen-forscher.de/experimente/einzelansicht.html?tx_experi...[showUid]=100


Ich staune über Deine ausführliche Antwort, so etwas ist selten.

Ich hätte das Experiment ein paar Monate in Richtung Sommer verschoben, wo die Klamotten, so die Zwerde mehr als Shirt und Badehose tragen, schneller trocknen.  


Nur kopiert. Ja der Sommer ist super geeignet. Wir hatten auch diesen Thema, hat den Kindern viel spass gemacht. Hatte mir die Seite gemerkt.


Also ich würd die Kinder auf keinen Fall mit einzelnen Wassertöpfen allein lassen Warum erklärt sich denke ich mal von selbst :D Also du kannst ja verschiedene Sachen mitnehmen (Korken, Metalle,Öl,  ...). Am besten wäre es wenn ihr so... Riesen-Plastik-Muscheln, indenen Kinder in Sand spielen und so, mit wasser füllen könntet :D

Hoffe es hilft dir :D


oh ja danke, das ist eine tolle idee. solch eine muschel haben wir leider nicht. aber ein anderer wasserbehälter wird sich sicher finden. jedenfalls hoffe ich das ;)


Ja bestimmt :D Wenn nicht so ne Muschel ist bestimmt nicht so teuer ! :D


Ich glaub für Kinder ist es äußerst faszinierend das Cola Light schwimmt aber normale Cola nicht.

 

Ebenso ist es interessant, dass sich Öl nicht mit dem Wasser verbindet und eine eigene schwimmende Schicht aufbaut.


Danke für die tolle antworrt. doch dafür sind die kinder zu jung. dieses angebot muss total leicht aufgebaut sein. einfache dinge die leicht zu erklären sind und indem die kinder selber handeln können. das mit der cola wäre was für kinder im alter von 5 - 6 jahren.


Hm. Stimmt


Also zeig den Kindern doch mal das Experiment mit der Klammer und der Seife :) 


Oh. Das ist auch ganz gut und sehr interessant wie die Klammer scheinbar von selbst einfach lossaust ^^






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