Macht viel Denken leistungsfähiger?
Frage:
Hallo, die Frage mal vielleicht merkwürdig klingen, aber macht es wirklich schlauer bzw. leistungsfähiger sich über komplexe Themen wie Psychologie, Wirtschaft, Politik, Mathe.. etc. den Kopf zu zerbrechen? Ich habe mal gehört, dass man als Jugendlicher/Erwachsener sowieso nur noch wenig Synapsenbildung hat. Inwiefern stimmt das und wie weit lohnt es sich überhaupt zu denken? (Rein rational gesehen, ohne praktische Vorteile zu beachten) Für das Gehirn ist die Information Lady Gaga's neues Kostüm und neuer Bundespräsident gleich. Dann kommt es noch drauf an, was wir für wichtiger halten. Oder? Und welche Rolle spielen dabei gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung?
Wäre dankbar für Antworten!
"Das Hirn ist ein Muskel, trainier es oder verlier es."
es ist auch egal wie du es trainierst..lese viel, egal was, versuch dir viel zu merken und wenn du aus spaß an der freude das telefonbuch auswendig lernst
Hallo. Leistungsfähiger wirst du dadurch nicht. Wie jemand schreibt, man lernt auswendig. Und wer immer übt, was man gebräuchlich Gehirnjogging nennt, das schützt auch nicht vor Alzheimer. Das ist eine Krankheit die jeder bekommen kann auch über intelligent Menschen. Man muss wissen wie man sich selbst richtig geistig fördert. Damit ist man aber noch lange nicht intelligenter. Das liegt zum einen an verschiedenen Talenten die man hat und fördern sollte wie Sprachen, Musik,Technik usw. zum anderen am IQ selbst. Wer die Schule hinter sich hat und seine Ausbildung absolvierte,ist nicht mehr im Lernprozess, aber deshalb ist man nicht dümmer als vorher. Ältere merken sich auch alles was sie einkaufen müssen, also leidet das Gehirn nicht, wenn man sich normal bildet durch lesen, PV, eine Sprache lernen, wer kann viel reisen um die Welt kennen zu lernen. Das alleine ist schon Input für das Gehirn. Aber mit Gewalt, kann man sich auch überfordern was letztendlich nur noch zum Grübeln führt was mit Schlaflosigkeit endet. Wie gesagt gucke wo deine Talente liegen und fördere sie. Dann förderst du dein Gedächtnis von ganz alleine. Nur zu viel kann auch schaden. Man hört oft -Über intelligente mit einem hohen IQ liegen an der Wahnsinns Grenze.Übertreiben sie durch übertriebenes Üben drehen viele durch. Ich kenne genug davon. Also sachte bleiben und normal üben so wie man es schafft und sich selbst nicht zwingen. Tamara
http://de.wikipedia.org/wiki/Neuroplastizit%C3%A4t
Ja, das Gehirn entwickelt sich ein lebenlang und wenn man sich auf etwas spezialisiert, spezialisiert sich auch das Gehirn darauf und man wird besser darin, wie bei Muskeltraining.
Ich bin überzeugt, dass durch das Denken die Leistungsfähigkeit des Gehirns erhöht wird.
streng logisches denken ist gut
gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung
helfen durchaus
Hallo GeoNaut,
ob die Synapsenbildung schon ab dem Jugendalter zurückgeht, kann ich nicht beantworten. Sicher ist jedoch, dass das Gehirn ständig neue Verknüpfungen erstellt und somit Deine Denkweise und Fähigkeiten beeinflusst. Im Allgemeinen gilt ja auch immer "Übung macht den Meister". Wenn Du bspw. jeden Tag eine Stunde einfache Rechenübungen ohne Hilfsmittel machst, wirst Du feststellen, dass Dir nach einer Weile Kopfrechnen wesentlich einfacher fallen wird.
Insofern ist es wichtig, sich täglich neu zu fordern und so die Verknüpfungen in seinem Kopf zu fördern. Ein Grund weswegen viele alte Menschen im alter "verkalken" wie man so schön sagt, ist schlicht die tägliche Routine und zu wenig Abwechslung und Beschäftigung.
Wie Du sicher schon bei der Fragestellung erkannt hast, ist "gesunde" Ernährung zwangsläufig wichtig. Denn wie kann Dein Körper 100%ig funktionieren, wenn Du an einem Mangel leidest und mit wichtigen Stoffen unterversorgt bist.
Ich hoffe das konnte Dir weiterhelfen.
Liebe Grüße
Das Gehirn eines jungen Menschen (~16 Jahre) ist zwar schon ausgewachsen, aber es fehlen noch die Verbindungen, die Synapsen. Das heißt, man soll das Gehirn mit "Inhalt füllen". Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit komplexen Themen auseinanderzusetzen, z. B. indem man ein Fach studiert. Aber auch Allgemeinwissen ist wichtig, um in der Welt in soziokultureller Hinsicht zu partizipieren. Letztlich ist unser Gehirn ein informationshungriges Etwas, das alles aufsaugt, was wissbar ist, ein Organ, so unvergleichbar komplex wie kein anderes Objekt im Universum. Übrigens gibt es Studien, die aufzeigen, dass mentale Fitness positiv korreliert mit Gesundheit im Alter und Fernbleiben von Alzheimer. Es lohnt sich also, das Organ in deinem Schädel fit zu halten :-)
naja, es ist so, dass du mit mehr allgemeinwissen einfach besser abstrahieren kannst....wenn du immer zu falschen schlussfolgerungen kommst, wirst du es irgendwann wahrscheinlich überhaupt sein lassen nachzudenken ;)
außerdem haben die angesprochenen themenbereiche ja eher mit verkettungen, abstaktionen und komplexen, nicht sofort greifbaren inhalten zu tun...also mit verstehen von zusammmenhängen...und wenn du was verstehen willst, musst du dein gehirn benutzen und trainierst es damit.
wenn du dir nur merkst wie der präsident heißt, trainierst du nur dein gedächtnis, nicht deinen verstand...also, dadurch versteht du auch nicht mehr ;)
ernährung und bewegung sind eher zweitrngig fürs denken...aber, wenn man sich besser fühlt ist man aktiver und hat wahrscheinlich auch mehr lust sich ein bisschen anzustrengen :)
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