wie kann man eine depression wieder verhindern(nach der heilung)

ad
Frage:

wenn man schwer depressiv ist,geht man aus seiner alten umgebung raus,in eine therapie und wird geheilt

aber danach kehrt man ja in sein altes umfeld zurück,alle probleme fangen wieder an und es kommt noch eine depression

wie kann man das verhindern ??


Ich habe Depressionen , da mein Sinn für Gerechtigkeit in einer ungerechten Welt wie dieser nicht erwünscht ist und somit meine höchste Priorität nicht verstanden wird . Meine Eltern können und wollen meine Philosophie nicht nachvollziehen . Depressionen können nur mit Grund entstehen , du bildest dir bestimmt kein Problem freiwillig ein . Ich kann nur aufhören alles zu analysieren und aufhören über mein Tun nachzudenken , aber da ich dies nicht möchte , werde ich wohl immer depressiv , dafür aber einigermaßen gerecht sein . Du könntest dein Problem suchen , welches der Ausloser für deine Depressionen ist ( du wirst sicherlich viel finden , was du alles kritisieren kannst (an deinem und dem Verhalten anderer )) . Wenn du dies gefunden hast , suchst du mit Vertrauten zusammen nach einer Lösung , ich könnte dir auch behilflich sein , wenn ich das Problem kännte . Du solltest dich mit Sport ablenken , Kampfsport kann ich dir nur empfehlen , so musst du deine Wut nicht für dich behalten . Viel Glück , dir kann man wenigstens/hoffentlich noch helfen


Wenn man schwer depressiv ist, ist man nach einer Therapie außerhalb seiner Umgebung (also stationäre Aufnahme) nicht geheilt, sondern nur soweit wieder hergestellt, dass man ambulant weitermachen kann. Man muss sich seinen Problemen stellen, man muss lernen mit dem Alltag klarzukommen. Erst wenn man das kann und sich dabei okay fühlt, kann man vorsichtig von "geheilt" sprechen. Wobei Rezidive bei Depressionen nicht selten sind. Da gilt es, Warnzeichen wahrzunehmen und rechtzeitig gegenzusteuern. Auch das ist Inhalt der Therapie. 


Richtige Heilung gibt es nicht. Aber Linderung durch Therapien, Medikamente und Lebenseinstellung. Man muß sich aber auch auf die angebotenen Therapien einlassen und selber an sich arbeiten. Das ist ein langwieriger Lernprozess und erfordert auch Kraft. Erst wenn man sich helfen läßt und es auch einsieht, das man Hilfe braucht, dann wird auch die Depression langsam schwinden. Wichtig ist bei der ganzen Behandlung, neues Umfeld und eine neue Aufgabe. Man braucht wieder ein Ziel, was man erreichen will!!!

Leide selber seid Jahren an Depressionen, aber bin soweit stabilisiert mit Medis und habe wieder ein Ziel vor den Augen. Habe mir einen Tagesablauf geschaffen und mein Dackel braucht auch meine Zuwendung. Ein Arbeitsplatz ist auch in Aussicht, trotz Schwerbeschädigung. Meine Devise ist: An allem Negativen ist auch Positives und anders rum ist es auch so. Durch eine Aufgabe ist man abgelenkt und man fühlt sich sehr gut dabei. 


heilung ist bei depression recht relativ. die richtige heilung bzw der kampf mit der depression beginnt erst nach der therapie, wenn man versuchen muss sein leben zu meistern. depressionen kehren wieder. man hat, vor allem bei schwerer depression, eine veranlagung für diese erkrankung. und man lernt in der thearpie mit dieser erkrankung umzugehen und sein Leben zu meistern. für mich ist es ein kampf, aber die akzeptanz der erkrankung hat mir geholfen. wenn man weiß was einem fehlt, und auch weiß welche methoden der bekämpfung vorhanden sind, dann kann man dies meistern. ich sehe die welt nicht mit der rosaroter brille, sondern meistens mit einer schwarzen. aber seit der therapie bin ich über dunkel grau zu hell grau gewechselt. ich kann damit leben.  auf rosa rote brillen steh ich eh nicht. ;)


Ich habe ambulante Begleitung durch einen Facharzt und entsprechende Medikamente, die mich unterstützen.

Ich halte mich für symptomfrei nach einer schweren rezidivierenden Depression.

Meine Umgebung habe ich nicht geändert und doch geändert. Ich wohne immer noch in derselben Wohnung. Ich habe hier in der Stadt meine Eltern, meine Ex-Frau, meinen Sohn, meinen Bruder, Freunde. Ich habe aber viel in meinem Leben umgestellt bzw. umstellen müssen.

Insbesondere habe ich an meiner Sicht auf die Dinge gearbeitet. Ich habe mich entschieden, dass ich glücklich leben will.


Wenn Du eine genetische Veranlagung dazu hast, so werden die Rezidive nicht ausbleiben. Mit Hilfe Deines Facharztes und der entsprechenden Medikation lernst Du damit besser umgehen zu können. Umgebungswechsel - bringt meistens nichts - man nimmt die Depressionen einfach mit. Es sei denn sie sind durch ein bestimmtes Traumata ausgelöst worden und sind therapeutisch aufzuarbeiten.

Facharzt und Medikamente sollen Dir helfen in Deinem normalen Lebensumfeld klar zu kommen. Nicht einfach etwas Neues konstruieren oder gar flüchten, nur damit man Depressionen entgeht.


Es ist nie die Umgebung die wirklich Depressiv macht, sondern immer nur die Art und Weise wie man die Dinge sieht und damit umgeht! Es ist aber in der Tat einfacher, wenn man die Umgebung ändert!


Da kann ich dir nur zustimmen ,

wenn man weiterhin in seiner kleinen , egoistischen , roten Welt lebt , wird man bestimmt nicht depressiv . Wenn man jedoch den Tatsachen ins Auge blickt steigen die Chancen enorm .


Nein! Die Tatsachen ändern eben gar nichts an meinem Wohlbefinden! Solange sie nicht dirket meine physische Gesundheit beeinträchtigen. Jesus ist ein gutes Beispiel oder ebenso Baha'u'lah, der Prophet der Bahai Religion. Diese Männer haben gezeigt, das man selbst unter Folter und Todesdrohung, immer noch etwas positives Ausstrahlen kann!  Ja sogar glücklich sein kann! Zufriedenheit kann nur von innen erreicht werden. Die äußere Welt hat darauf keinen echten Einfluss!


Versuche einfach deine Probleme in den Griff zu bekommen. Die Therapie basiert auch oft auf Mediakmenten basis! Das heisst das du wohl besser mit deinen Problemem klar kommen wirst. Auch nach der Behandlung.


Du wirst während der stationären Therapie doch mit Sicherheit gelernt haben, wie Du mit Situationen umgehen kannst, die dich vorher in die Depression getrieben haben. Da musst Du stark sein, diese Situationen erkennen und nun mit verändertem Verhalten und Denken an die Dinge rangehen. Eine Depression kommt nicht so einfach und schnell, auch wenn man schon mal eine hatte, dann kommt eine neue eigentlich noch schwerer.


Indem man eine Psychotherapie so macht, dass man entweder das alte Umfeld verlassen kann oder Strategien entwickeln kann um besser damit umzugehen. Und dauerhafte Medikation!






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